Die Coromandel Halbinsel

04Juni2013

Am nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück auf und erreichen um die Mittagszeit die Coromandel Halbinsel. Wir fahren die Westküste Richtung Norden hoch und machen ein paar Stopps zum Fotografieren und Filmen. Wir erreichen nach einiger Zeit das kleine Nest Tapu und biegen hier ab Richtung Osten. Auf einer einspurigen kleinen Gebirgsstrasse, die zu großen Teilen eine reine Schotterpiste ist, gelangen wir ins Landesinnere der Halbinsel. Immer wieder halten wir an und genießen die wundervollen Aussichten. Die Strasse ist sehr einsam und abgelegen, sodass uns nur sehr selten mal ein anderes Fahrzeug begegnet. Nach ca. 40 Kilometern erreichen wir die Ostküste der Halbinsel. Wir fahren als erstes ein paar Kilometer Nördlich zum Hot Water Beach. Hier kann man sich seinen eigenen Spa Pool bauen. Einfach mit einem Spaten am Strand ein Loch graben und bereits nach einem halben Meter stößt man auf das warme Grundwasser welches von heißen unterirdischen Quellen hochgerückt wird. Mehr hat dieser Ort aber auch nicht zu bieten und so verzichten wir auf ein Bad und machen uns nach kurzer Zeit wieder auf den Weg. Wir beschließen nicht weiter nach Norden zu reisen. Wir haben nur 10 Tage für die Nordinsel eingeplant und können daher nicht alles abfahren. Es ist außerdem bereits früher Nachmittag also machen wir erst mal einen Stopp um zu kochen. Nachdem wir uns mit Pasta gestärkt haben fahren wir weiter und erreichen am frühen Abend Whangamata, einen kleinen Ferienort. Etwas außerhalb führt eine kleine Strasse Richtung Wentworth Valley. Am Ende der Strasse liegt ein kleiner aber sehr gemütlicher Zeltplatz auf dem wir die Nacht verbringen wollen. Man gibt uns den Tipp, dass ganz in der Nähe ein schöner Wasserfall sein soll. Wir haben noch Zeit bis zum Sonnenuntergang, also machen wir uns direkt auf den Weg. Der 40 Minuten Fussmarsch führt durch sehr schönes Waldgebiet und auch der Wasserfall ist ganz nett anzusehen. Lange halten wir uns allerdings nicht auf, denn die Dunkelheit bricht langsam herein und wir müssen den ganzen Weg ja auch noch zurück laufen. Am Ende erreichen wir rechtzeitig den Zeltplatz. Dort planen wir noch den nächsten Tag bevor wir schlafen gehen.

Auf dem Weg nach Süden

04Juni2013

Der nächste Tag beginnt für Tanja früher als für mich. Während sie zeitig aufstehen muss und zur Tauchschule geht, bleibe ich noch etwas im Bett liegen. Ich frühstücke gemütlich in der Sonne und checke pünktlich um 10 Uhr aus. Tanja wird den ganzen Tag auf dem Schiff sein und erst gegen 17 Uhr zurück im Hafen sein. Ich habe also den ganzen Tag für mich alleine. Ich beschließe die vielen Buchten und Strände der Gegend abzuklappern. Ich fahre also einfach mal los und versuche mein Glück. Herauskommt dabei ein wundervoller Tag mit zum Teil wunderschönen Aussichtspunkten und grandiosen einsamen Stränden. Ich genieße den Tag in vollen Zügen und auch das Wetter spielt wieder mit. Es ist ein herrlicher Sommertag. Tanja genießt ihren Tag ebenfalls und ist für ihre Verhältnisse richtig begeistert als sie vom Tauchen kommt. Tanjas Begeisterungsfähigkeit hält sich ansonsten gelinde gesagt in Grenzen. Sie ist da typischDeutsch. Sie findet eigentlich immer etwas, was sie zu bemängeln hat. Doch heute ist sie total happy und wir können gut gelaunt die Nördliche Region verlassen und uns auf den Weg Richtung Süden machen. Wir passieren Auckland ohne einen Stopp und biegen Südlich von Auckland nach Osten ab. Unser nächstes Ziel ist die Coromandel Halbinsel, doch die werden wir an diesem Tag nicht mehr erreichen. Unser Navi führt uns komplett in die Irre auf der Suche nach einem Zelt- oder Campingplatz für die Nacht. Am Ende landen wir eher zufällig auf einem Campingplatz in Miranda. Es bricht bereits die Nacht an. Wir müssen stolze 40 Dollar für zwei Personen hinlegen. Eine Menge Geld, die wir zahlen müssen, nur um einen Schlafplatz für die Nacht zu haben. Und dann wird um 10 Uhr auch noch das Gas in der Küche abgedreht. Wir können also auch nicht mehr etwas Vernünftiges kochen. Zum Glück hat einer von uns drauf bestanden, für eben solche Notfälle, ein paar Packungen Instant Nudeln einzukaufen. Der Wasserkocher läuft nämlich auch nachts. So müssen wir wenigstens nicht mit knurrenden Magen ins Bett. Eigentlich sollte man meinen, dass jeder Backpacker in Australien weiß, wie man diese Nudeln zubereitet, aber Tanja scheint in diesem Fall eine Ausnahme zu sein. Am Ende muss ich nochmal eine zweite Portion Nudeln machen da Tanjas Versuch kläglich gescheitert ist. Kein Wunder dass sie die Instant Nudeln bisher nicht mochte. Sie hat sie ja immer falsch zubereitet. Erst die Nudeln aus dem Wasser, bevor man die Gewürze ranmacht. Sonst hat man eine geschmacklose Nudelsuppe. Und so etwas mag niemand!

Rückkehr nach Tutukaka

04Juni2013

Am nächsten Morgen stehen wir mit den ersten Sonnenstrahlen auf und bauen den Camper schnell um. Nun kann keiner mehr sehen, dass wir hier übernachtet haben. Es ist ziemlich frisch und ein ordentlicher Wind weht uns um die Nase. Wir beschließen zuerst was zu essen und einen heißen Tee zu trinken. Außer uns ist nur die eifrige Putzfrau in der Nähe. Sie putzt gerade die öffentlichen Toiletten, als sie uns plötzlich beim Frühstück sieht. Sie kommt zu uns herüber und fragt uns ganz direkt, ob wir denn das Schild nicht gelesen haben. „Essen verboten“ steht da. „Dies ist ein heiliger Ort und aus Respekt vor den Geistern ist es nicht erlaubt hier zu essen.“ Und als hätte die gute Frau nichts Besseres zu tun, fängt sie nun auch noch an uns auszufragen. Wo wir denn übernachtet hätten und dass es 200 Dollar kosten würde, wenn ein Ranger uns an dieser heiligen Städte beim campen erwischen würde. Dann wendet sich die kleine Kratzbürste endlich wieder ihrer eigentlichen Arbeit, dem putzen der Toiletten, zu. Ich soll meine Banane ruhig zu Ende essen, flüstern mir die Geister ins Ohr. Sie würden es auch so ins Reich der Ahnen schaffen. Also esse ich meine Banane auf. Danach wenden wir uns der landschaftlichen Umgebung des Cape Reinga zu. Wie bereits erwähnt, erinnert es rein wettermäßig gesehen, eher an einen Nordseeausflug. Deshalb verlassen wir die Nordspitze auch relativ zügig. Auf dem Rückweg machen wir als erstes einen Abstecher zur Spirit Bay. Über eine Kilometerlange Schotterpiste geht es zu einem sehr schön gelegenen Zeltplatz direkt in der Bucht. Wir parken den Camper und machen einen Strandspaziergang. Der Himmel ist nicht mehr ganz so stark von Wolken verhangen und es scheint sogar die Sonne. Nachdem Spaziergang fahren wir weiter und halten als nächstes am „Ninety Mile Beach“ an. Der Himmel hat sich allerdings schon wieder zugezogen und so bleibt es bei einem kurzen Stopp. Danach verlassen wir die nördliche Halbinsel und fahren an der Küste entlang wieder Richtung Osten. Wir erreichen am Nachmittag Tutukaka und fahren direkt zur Tauchschule. Tanja bucht den Trip für den nächsten Tag und wir fahren zum örtlichen Campingplatz wo wir die Nacht verbringen. 

Die Nordspitze Neuseelands

04Juni2013

Auch am nächsten Tag ist das Wetter wieder bestens. Sonne und blauer Himmel. Wir fahren weiter die Ostküste hoch und erreichen um die Mittagszeit Tutukaka. Dieser kleine Ort ist vor allem bei Tauchern sehr beliebt, denn von hier aus starten Ausflugsboote und Tauchboote zum nur wenige Kilometer entfernten Poor Knights Marine Reserve. Wir statten der örtlichen Tauchschule einen Besuch ab und informieren uns über Angebot und Preise. Ein Blick in meine Reisekasse verrät mir allerdings, dass ich mir den doch recht teuren Spass nicht leisten kann. Tanja dagegen will sich das nicht entgehen lassen. Wir beschließen erst mal weiter zur Bay of Islands und zum Cape Reinga zu fahren und auf dem Rückweg nach Süden noch einmal nach Tutukaka zu kommen. Wir fahren also weiter die Küstenstrasse Richtung Norden und beschließen in der wunderschönen Whales Bay einen Stopp einzulegen. Wir parken den Camper und machen einen kleinen Spaziergang zu einem tollen Aussichtspunkt mit Blick über die ganze Bucht. Danach gehen wir noch einen kleinen Pfad zum Strand hinunter, denn wir wollen baden. Das tun wir auch, allerdings sind wir was die Temperaturen angeht deutlich wärmeres gewohnt. Als ich ein paar Tage vorher in Perth im indischen Ozean baden war, hatte das Wasser noch über 25 Grad. Nun ist es um die 16 – 18 Grad. Also verdammt kalt. Nachdem wir uns etwas in der Sonne aufgewärmt haben, fahren wir weiter. Wir erreichen nach einiger Zeit Russel. Diese kleine schöne Stadt war mal die Hauptstadt von Neuseeland. Vor allem der Walfang brachte die Menschen hierher. Es war seiner Zeit die sündigste Stadt in Neuseeland. Walfänger, Gauner, Huren, die Stadt war ein einziger Sündenpool. Heute ist es eher ruhig und gediegen hier. Die Aucklander kommen her um hier Urlaub zu machen. Wir machen nur einen kleinen Stopp und fahren danach weiter. Mit der Autofähre fahren wir durch die Bucht und erreichen nach nur 10 Minuten Fahrt das andere Ufer. Die Fahrt um die Bucht herum hätte deutlich länger gedauert. Wir wollen heute noch die Nordspitze erreichen. Also drückt Bleifuss-Tanja ordentlich auf die Tube und treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Kurz nach Sonnenuntergang erreichen wir Cape Reinga. Wir beschließen, obwohl es verboten ist, auf dem Parkplatz zu übernachten und am nächsten Morgen früh aufzustehen. Das Wetter ist ziemlich rau hier oben an der nördlichen Landzunge. Starke Winde und sehr wechselhaftes Wetter. Mal Regen mal Sonne. Der nördlichste Punkt, genannt Cape Reinga ist ein heiliger Ort der Maoris. Von hier aus verlassen nach ihrer Weltanschauung die Seelen der Toten die Welt der Menschen und steigen ins Meer hinab, ins Reich der Toten, wo sie von ihren Ahnen in Empfang genommen werden. Offensichtlich fühlen die Geister sich von unserer Anwesenheit nicht gestört und lassen uns in Ruhe schlafen.

Cape Reinga

Die Wasserfälle von Whangarei

04Juni2013

Der nächste Tag beginnt deutlich schöner als der letzte. Wir packen zusammen und fahren weiter Richtung Norden. Wir wollen die Ostküste hochfahren Richtung Bay of Islands. Doch soweit werden wir heute nicht kommen. Zuerst steuern wir den Omaha Beach an. Wer sich mit der Geschichte des zweiten Weltkrieges etwas befasst, weiß das der eigentliche Omaha Beach in Frankreich, genauer in der Normandie liegt. Dort landeten die alliierten Truppen 1944 unter anderem und die Invasion des von Nazi Deutschland besetzten Europa begann. Der Omaha Beach in Neuseeland ist weit weniger spektakulär und einfach als Andenken an die gefallenen Soldaten gedacht. Nach einem kurzen Spaziergang verlassen wir den Strand und fahren weiter. Als nächstes steuern wir das Goat Island Marine Reserve an. Ein kleine Insel nur wenige Hunderte Meter vom Festland entfernt mit einer angeblich wunderschönen Unterwasserwelt. Uns ist es jedoch zu teuer das Equipment auszuleihen und so machen wir lieber einen Stop am nahegelegenen Fish & Chips Shop. Frisch gestärkt geht es danach weiter über eine wunderschöne Küstenstrasse Richtung Whangarei. Es ist eine nette kleine verschlafende Stadt und wir finden einen netten kleinen Campingplatz wo wir die Nacht verbringen. Vorher besuchen wir allerdings noch den Wasserfall, der nur wenige Minuten zu Fuss vom Campingplatz entfernt ist.  

Wharangai Falls Wharangai Falls Wharangai Falls

Der Trip beginnt

29Mai2013

Am nächsten Morgen checken wir zeitig aus und gehen nochmal in die Stadt, denn ich brauche ja Schuhe für die Reise. Danach kehren wir zum Hostel zurück und holen unsere Rucksäcke. Dann fahren wir mit dem Taxi zur Autovermietung. Der Taxifahrer ist ein Mauori und ein riesen Koloss. Seine Stimme ist allerdings zart wie die eines kleinen Knilchs und er spricht ganz sanft. Es ist bereits Mittag als wir bei der Autovermietung ankommen. Dort geht alles relativ schnell und schon kurz darauf sind wir auf dem Weg zum Supermarkt, um uns mit Lebensmittel einzudecken. Nachdem auch das erledigt ist, verlassen wir Auckland und fahren Richtung Norden. Es bricht bereits der Abend an und daher kommen wir heute nicht weit. Wir fahren in den Shakespear Regional Park. Dort schlagen wir unser Nachtlager auf. Das Wetter ist leider nicht besonders gut. Es regnet und die Temperaturen sind doch deutlich unter denen, die wir aus Australien mittlerweile gewohnt waren. Wir kochen daher schnell etwas und gehen früh ins Bett, damit wir am nächsten Morgen früh aufbrechen können. Vorher genießen wir noch den Ausblick auf die Bucht und die Skyline von Auckland, welche auf der anderen Seite der Bucht liegt.

Neusseland

29Mai2013

Wenige Tage nachdem ich von meinem Road Trip nach Albany zurück in Perth bin, beginnt auch schon das nächste Abenteuer. Noch während des Road Trips hatte ich meinen Flug gebucht. Am 15 Januar abends ist es dann soweit. Mit dem Shuttle Bus geht es zum internationalen Flughafen in Perth. Dort angekommen, stelle ich jedoch fest, dass ich etwas vergessen habe. Ich habe mich mittlerweile so daran gewöhnt in Flip Flops herum zu laufen, dass ich glatt meine Turnschuhe im Camper vergessen habe. In Australien ist das kein Problem, in Neuseeland jedoch, wo es deutlich kühler ist, sieht das schon etwas anders aus. Außerdem wollen wir ja die eine oder andere Wanderung unternehmen und das ist wohl in Flip Flops keine besonders gute Idee. Doch nun ist es zu spät, da müssen wohl neue Schuhe in Auckland gekauft werden. Um 23 Uhr ist es dann soweit. Mit Quantas fliege ich zuerst nach Melbourne. Dort habe ich drei Stunden Aufenthalt bevor es wiederum mit Quantas nach Auckland geht. Die eigentlichen Flugzeiten sind zwar nicht besonders lang, doch da ich gegen die Uhr fliege erreiche Ich Auckland am frühen Abend gegen 17 Uhr Ortszeit. Mit dem Shuttle geht’s Richtung Innenstadt zum YHA Hostel. Dort wartet in der Lobby bereits Tanja auf mich. Tanja ist ebenfalls 30 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Stuttgart. Wir haben uns während meiner Zeit in Darwin kennengelernt und stetig Kontakt gehalten. Wir werden die nächsten vier Wochen zusammen in einem Camper durch Neuseeland reisen. Tanja war am Vortag angereist, ebenfalls aus Australien, jedoch von Sydney aus. Wir sind beide hungrig, also unternehmen wir noch einen Spaziergang ins Zentrum von Auckland. Wir besprechen und planen grob unseren Trip. Wir beschließen uns 10 Tage für die Nord- und 18 Tage für die Südinsel Zeit zu nehmen. Danach geht es zeitig zurück ins Hostel und ab ins Bett.

 

Rückkehr nach Perth

19April2013

Am nächsten Morgen checken Thomas und Nadine im Hostel aus und wir packen ein letztes Mal den Camper zusammen. Nicht viel Später sind wir auf dem Highway der quer durchs Landesinnere direkt nach Perth zurückführt. Die Entfernung liegt bei ca. 400 Kilometer und ist daher leicht an einem Tag zu schaffen. Wir haben also sogar noch Zeit für ein letztes gemeinsames Picknick auf dem Weg bevor wir am Nachmittag die Stadtgrenze von Perth erreichen. Wieder geht ein Kapitel meiner Reise zu Ende und ich setzte Thomas zuerst am Hostel ab, bevor ich Nadine zum Flughafen bringe, wo sie ihren Flieger nach Singapur kriegen muss. Wir hatten 9 wundervolle Tage mit jeder Menge Spass. Die Gruppe hat sehr gut harmoniert und die grandiose Landschaft südlich von Perth, sowie ihre überaus sympatischen Bewohner haben diesen Trip zu etwas ganz besonderem gemacht. Ich werde noch 3 Tage in Perth bleiben, bevor ein neues Kapitel meiner Reise um den Globus beginnt auf das ich mich schon seit einigen Tagen sehr freue…

Ankunft in Albany

19April2013

Nachdem wir gefrühstückt und auf dem Campingplatz ausgecheckt haben, fahren wir zuerst ein Stück den Highway Richtung Albany. Da wir jedoch Zeit genug haben, beschließen wir kurzerhand den Highway zu verlassen und einfach mal auf blauen Dunst die nächste Schotterpiste Richtung Küste zu fahren. Zuerst landen wir jedoch in einer Sackgasse, wo es außer ein paar einsamen kleinen Anwesen und ein paar Weiden nichts zu sehen gibt. Wir versuchen es jedoch weiter und das zahlt sich aus. Durch Zufall finden wir nach einiger Zeit einen dieser ganz besonderen Orte auf solch einer Reise. Es ist eine einsame menschenleere Bucht mit einem Strand, wie er nicht schöner sein könnte. Graue Granitfelsen umgeben einen traumhaft weißen Sandstrand, der wiederum ins herrlich türkisblaue Meer mündet. Ein Ort perfekt um die Seele baumeln zu lassen, den tollen Ausblick zu genießen und den salzigen Duft des Meeres einzuatmen. Dazu eine leichte Brise, die die Hitze erträglich macht. Einfach himmlisch.

Noch schnell ein paar Fotos von der Klippe herunter auf die Bucht und weiter geht’s dem finalen Ziel unserer gemeinsamen Reise entgegen. Wir erreichen Albany am frühen Nachmittag und statten als erstes dem Besucherzentrum und gleich darauf McDonalds einen Besuch ab. Das Besucherzentrum besuchen wir um uns über Sehenswürdigkeiten unserer letzten Station einzuholen, bei McDonalds halten wir vor allem wegen des freien Internetzugangs. Nachdem wir alle unsere  organisatorischen Dinge erledigt haben, verlassen wir Albany für den Rest des Tages um in den 16 Kilometer entfernten Torndirrup National Park zu fahren. Dort  kann man an der sehr rauen Küste die Natural Bridge bestaunen.

Natural Bridge

Auch die umliegenden Buchten sind ganz schön, doch leider lässt uns das Wetter, mit dem wir ansonsten während unseres Trips meistens echt Glück hatten, im Stich und so kehren wir bald darauf in das ehemalige Walfängerstädtchen Albany zurück. Es wird langsam Abend und die beiden wollen die letzte Nacht in einem Hostel verbringen. Die beiden steigen in einem Hostel ab während ich im Camper auf dem Parkplatz hinter dem Hostel übernachte. 

Valley of Giants

19April2013

Am nächsten Morgen brechen wir zeitig auf und fahren ins 13 Kilometer entfernte Walpole. Wir statten dem Besucherzentrum einen Besuch ab, um mehr über die Gegend zu erfahren. Danach versuchen wir noch verzweifelt ein Cafe mit freiem Internetzugang zu finden, aber das gestaltet sich schwerer als gedacht. Nach einiger Zeit geben wir auf und verlassen Walpole in östlicher Richtung. Unser Ziel ist das Valley of Giants. Hier kann man den sogenannten Tree Top Walk machen. Über eine Metalrampe geht es ca 40 Meter hoch in die Baumkronen dieses wirklich beeindruckenden Waldes. Die Rampe ist abermals nichts für Menschen mit Höhenangst, denn sie wurde extra so konstruiert, dass sie sich wie die Baumkronen im Wind wiegt. Was dem einen das Gefühl gibt, ein Teil des Waldes zu sein, erzeugt beim nächsten Schwindel und Angstausbrüche. Mir gefällt es ganz gut. Danach nehmen wir uns auch noch die Zeit, das Valley of Giants vom Boden aus genauer zu erkunden. Manche der Bäume haben einen Durchmesser von 16 Metern! Wirklich beeindruckend.

Tree Top Walk

Danach verlassen wir das Tal der Riesen und machen uns auf den Weg zurück Richtung Küste und zwar in den William Bay National Park. Als erstes schauen wir uns dort die Elephant Rocks an. Über Jahrtausende hat das Meer hier die riesigen Granitsteine derart rund gewaschen, dass es wirklich so aussieht, als würde sich eine Herde Elefanten zum Trinken am Ozean eingefunden haben.

Elephant Rocks

Gleich nebenan lädt der Green Pool zum sicheren Baden im Meer ein, welches wir gerne in Anspruch nehmen und etwas Zeit am Strand verbringen.

Green Pool

Danach machen wir noch einen Abstecher zum Ocean Beach. Dieser liegt in einer malerischen Bucht und ist vor allem bei Surfern beliebt, denn die Wellen werden hier in eine Art natürlichen Trichter gedrückt und das Ergebnis sind beste Surfbedingungen.

Ocean Beach

Nachdem wir die Bucht von einem Aussichtspunkt bestaunt und fotografiert haben, machen wir uns auf die Suche nach einem Nachtlager. Da wir im Salzwasser gebadet haben, wollen wir unbedingt auf einem Campingplatz mit Duschen absteigen, doch das ist zu dieser Jahreszeit gar nicht so einfach, denn es ist Hauptferienzeit. Am Ende werden wir auf einem kleinen Campingplatz etwas mehr im Landesinneren fündig. Hier verbringen wir die Nacht. 

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